Alle Beiträge von Katalin Wachendorff

Genuss hat viele Facetten

Genuss ist nicht nur zur Weihnachtszeit ein Stück Lebensfreude und -qualität. Genuss ist mehr als Geschmack. Genuss fängt schon bei der Zubereitung an. Genuss kann sehr individuell sein und Genuss beteiligt alle Sinne. Genuss braucht Zeit, Genuss ist erlernbar und Genuss kommt mit kleinen Portionen aus. Genuss ist vielfältig und reicht weit über den Tellerrand hinaus. In einer rundum genussvollen Stunde, inkl. Schokoladengenussübung konnten die Familien dem Genuss ein Stück näherkommen. Während die Eltern sich zum Thema Genuss austauschten, zauberten die Kinder und Jugendliche kleine süße und herzhafte Genusshappen zum gemeinsamen Genießen.

Rezepte der Genussstunde finden Sie hier.

Fotos & Text: Frau Anja Roth

Was für eine süße Stunde!

In der zweiten Stunde zum Thema “ Was steht auf dem Etikett“ ging es um Zucker und andere Süßmacher. An verschiedenen Stationen gab es viel zu entdecken und es wurde gestaunt und diskutiert. Was bedeutet „zuckerfrei“ und was heißt eigentlich „weniger süß“ auf dem Etikett? Was gibt es neben Zucker noch für Süßmacher und worin unterscheiden sie sich? Was sagt der Nutri Score aus und hilft er mir bei der gesünderen Wahl? Woran erkenne ich den Zucker auf dem Etikett, wie kann man den Zuckergehalt pro Portion errechnen und wieviel Zucker ist noch okay für mich? Wie süß mag ich es gerne und kann ich Zucker erschmecken? Fazit: Zucker und andere Süßmacher verstecken sich nicht, sondern wir können sie mit einem wachsamen Blick aufs Etikett entdecken und haben die Wahl.

 

Weiterführende Informationen

Thema Zucker:

https://www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/zucker/

Thema süßende Lebensmittel und Süßungsmittel:

https://www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/suessende-lebensmittel-und-suessungsmittel/

Thema Nutri Score:

https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittel-kennzeichnung/freiwillige-angaben-und-label/nutri-score/nutri-score_node.html

Thema Süße Claims – zuckerfrei & Co:

https://www.lebensmittelklarheit.de/informationen/suessmacher-verstehen-werbeaussagen-zu-zuckergehalten

Mehr zum Thema Etikett und Deklaration:

https://www.lebensmittelklarheit.de

 

Text & Bild: Frau Anja Roth

 

Herbstmenü

Was gehört für Euch zu einem schönen Essen dazu? Für die Kinder und Jugendlichen aus dem DDuD Adipositastherapieprogramm war das leicht zu beantworten:

  • Nachtisch
  • Vorspeise
  • Hauptgericht
  • Getränke
  • ein schön gedeckter Tisch
  • Dekoration und Kerzenlicht
  • eine gemütliche Atmosphäre und Zeit genug um gemeinsam zu essen.

Eifrig wurde gebacken, gekocht, gerührt, gemixt und geschnippelt, der Tisch gedeckt und dekoriert. So staunten die „Gäste“ nicht schlecht, als sie im DDuD – „Restaurant“ begrüßt und zum herbstlich gedeckten Tisch begleitet wurden.

Und hier sind die Rezepte des Abends.

Fotos und Text: Frau Anja Roth

Psychomotorische Intervention bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen

Gerne möchten wir hier Ihre  Aufmerksamkeit auf eine Fachpublikation lenken.
Frau Johanna Teepe und  Frau Brigit Hahnemann sind die Autorinnen des Artikels mit dem Titel Durch dick und dünn und dann auch noch durch Onlinemeetings.

Frau Birgit Hahnemann ist seit unserem Start im Jahre 2012 die Fachleitung  für Sport und Bewegung in unserem ambulanten Adipositasprogramm Durch Dick und Dünn. Auch bei der begleitenden Elternarbeit und
Beratung unterstützt sie uns mit ihrer langjährigen Erfahrung, mit ihrem systemischen Ansatz und mit ihrem zugewandten „Psychomotorik-Herz“.

Frau Johanna Teepe begleitete uns mit viel Engagement, Freude und Frohsinn durch die -bis jetzt- schwierigste Zeit unserer Chronik; sie leitete unsere Sportgruppen durch den Lockdown.

Danke Birgit, Danke Johanna!

Weiterführende Informationen zu unserem Kooperationspartner  Förderverein Psychomotorik eV.

Foto: © Barbara Frommann / Uni Bonn

 

 

 

Gemüse-Allerlei

Zum Schluss einer Theoriestunde Ernährung durften sich alle Kids „als Hausaufgabe“ ein Gemüse aus einer großen Auswahl aussuchen und mit nach Hause nehmen. Die Aufgabe lautete: „Bereitet irgendetwas aus euerem Gemüse zu und fotografiert es!“
Nicht jedes Gemüse hat es bis nach Hause geschafft… der Spitzpaprika hat die Heimfahrt z.B. nicht überlebt!  Dafür landeten die Zuckerschoten in einer Super-Gemüse-Bowl!

Text: Praxis Dr. Uta Peiler
Foto: R. J.

Fette unter der Lupe

Fettqualität, Fettmenge, Fettgeschmack

Fett ist nicht nur Energielieferant, sondern auch Geschmacksgeber. Aber das Fett in der Nahrung hat verschiedene Qualitäten. Wie unterscheiden sich Fette und welche und wie viel sind gut für uns? Wie unterscheiden sich die Fette aus tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln? Um diese Fragen zu beantworten, gab es an verschiedenen Stationen viel zu erfahren. Es wurde über gesättigte und ungesättigte Fettsäuren geredet und verschiedene Öle nicht nur eingeschätzt, sondern auch einer Geschmacksprobe unterzogen. Beim Erkunden der Etiketten wurde der Fettanteil pro Portion errechnet, mit Fettaugensteinen sichtbar gemacht und nicht selten gestaunt.  Das Fazit: gar nicht so einfach, wenn man auf Menge und Qualität achten will, aber durchaus machbar! Zum Abschluss und zur Freude aller, wurde dann noch unter Einsatz von Körperkraft Schüttelbutter hergestellt.

Text & Fotos: Praxis Frau Anja Roth

„Satt sein ist ein angenehmes Gefühl!“

http://www.adipositas-uni-bonn.de/satt-sein-ist-ein-angenehmes-gefuehl/„Wenn ich vollgefuttert bin, dann fühle ich mich schlapp und der Bauch tut weh.“

„Appetit ist, wenn mir das Wasser im Mund zusammenläuft.“

„Bei Hunger knurrt mein Magen“.

„Satt sein fühlt sich gut an. Ich merke das im Kopf“

„Wenn ich hungrig bin, dann habe ich schlechte Laune.“

„Sich pappsatt zu fühlen, ist unangenehm, da tut der Bauch weh und man fühlt sich abgefüllt bis zum Hals“

Kennst du die Unterschiede zwischen Appetit, Hunger, Sättigung und Völlegefühl? Und wo spürst du was? Mal im Bauch und mal im Kopf, mal mehr mal weniger gut beschreibbar und durchaus sehr individuell. Von hungrig bis vollgefuttert, dass hat jeder von uns schon erlebt und weiß um die Konsequenzen, aber oft überhören wir die Signale die unser Körper aussendet, oder können sie nicht richtig einschätzen. Darum essen wir nicht, obwohl wir hungrig sind oder hören nicht auf zu essen, obwohl wir satt sind.

 

Diese Tipps können helfen:

  • Vor dem Essen:
    Höre auf deinen Körper! Also erstmal checken: Habe ich wirklich Hunger? Oder ist das Appetit. Was hilft mir jetzt wirklich und macht mich satt und zufrieden
  • Während des Essens:
    Langsam essen, ab und zu Pausen machen und genießen – damit wir das Sättigungsgefühl überhaupt mitbekommen. (Manchmal muss man das erst üben). Wenn ich mich satt fühle, dann höre ich auf zu essen und warte nicht, bis mir der Bauch weh tut.

 

Text & Fotos: Praxis Frau Anja Roth

Fast Food – mal anders

Fast Food – mal anders, nämlich alles selbstgemacht. Nicht nur die Fleischpatties, sondern auch die Burgerbrötchen, Ketchup, Mayonnaise und Asianudeln, wurden frisch zubereitet und dann ganz slow und mit viel Genuss und Spaß verspeist. Schade, dass das die letzte Stunde in der Küche für diese Gruppe war. Die Jugendlichen brachten in ihrer letzten Küchenstunde, dann nochmal ordentlich Schwung und Farbe rein. Neben Asianudeln und Gemüseburger, zeigte ein Teilnehmer, wie Sushi zubereitet und natürlich stilecht mit Stäbchen verzehrt werden und zum Abschluss des Fastfoods-Buffetts gab es einen erfrischenden Rhabarber-Erdbeer-Joghurt.

Kochduell

Diesmal durften auch die Eltern mitkochen, aber nicht einfach nur so, sondern als Unterstützung beim Kochduell. Ein buntes Frühlings/Osterbuffet sollte von den Teams auf den Tisch gezaubert werden. Zuerst gaben sich die Teams so kreative Namen, wie „die Adler“, „die Osterschneckchen“, „türkischer Rhabarber“ und „Alles gelungen“, dann ging es ab an die Töpfe und Pfannen. Was muss zuerst gemacht werden, was braucht wie lange und wer macht was? Erstmal die Pellkartoffeln für die Kartoffelhörnchen auf den Herd und dann entspannt den Frühlingssalat schnippeln. Der Hefeteig für die Osterschnecken muss gehen, also die Gurkenröllchen in der Zeit zubereiten und wenn der Eierkuchen lange in den Backofen kommt, dann nutzt man die Zeit, um die Ostersuppe zuzubereiten. Zudem sollte nicht nur alles möglichst zeitgleich fertig sein, sondern auch noch hübsch angerichtet werden und nebenher galt es auch noch den Arbeitsplatz sauber zu halten, denn dafür gab es schließlich Punkte. Viel Spaß hatten dann alle bei der gegenseitigen Punktevergabe für Teamwork, Zusammenarbeit mit anderen Teams, Sauberkeit des Arbeitsplatzes und Präsentation der Speisen. Zu Recht gab es häufig die volle Punktzahl! Verlierer gab es keine, denn alle hatten einen schönen Nachmittag erlebt und leckeres Essen auf dem Tisch.

Zuckermassage

Zum Abschluss der Theoriestunde „dem Fett auf der Spur“ lernten die Kids eine neue Möglichkeit kennen, ihre Eltern zu verwöhnen.

Die Kids rieben eine Hand ihrer Eltern mit Rapsöl ein und streuten dann etwas Zucker auf die Hand. Nun wurden die einzelnen Finger, die Handinnenseite und der Handrücken massiert. Nicht alle Kids fanden Freude daran, so viel Fett und Zucker an den Händen zu haben…. Aber alle Eltern hatten zum Abschluss eine wunderschöne weiche Hand.