Alle Beiträge von Katalin Wachendorff

Weihnachtsduft in der Luft

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, dann macht man es sich zu Hause gemütlich und meistens gehört auch Süßes oder Herzhaftes dazu – oder beides im Wechsel! Doch mit Keksen, Marzipan, Schokolade und Deftigem, kommt das schlechte Gewissen. Was darf man und wie viel davon? Darum heißt es auch in der Winter- und Weihnachtszeit möglichst bewusst und langsam essen. Mit kleinen Portionen lange auskommen, das ist der Trick. Auch beim Festessen gilt: nur wer sich genügend Zeit beim Kauen, Riechen und Schmecken lässt kann ein gutes Essen wirklich genießen – und dabei einen günstigen Nebeneffekt feststellen: wer das Essen genießt und auch mal eine Pause einlegt, der bemerkt früher eine Sättigung.

Wer seine Brötchen, Eintöpfe, Kekse und andere Naschereien selber herstellt, der hat nicht nur Spaß bei der Zubereitung, sondern kann auch stolz auf seine „Werke“ sein – die garantiert mit viel Genuss verzehrt werden.

Viel Spaß wünscht dazu Ihre Anja Krumbe

Rezepte: Spekulatius, Winterpunsch, Marzipan, fruchtige Crispies

Foto: Anja Krumbe

Dokumentation auf health tv

Unser Schulungsprogramm weckt nicht nur das Interesse der betroffenen Familien, mittlerweile haben wir auch häufig Anfragen von Fernsehen und Radio.
Online können Sie zur Zeit eine Dokumentation über Adipositas vom Wissenschaftsjournalist Herrn Bergner abrufen, wo auch unser Programm und unser treuer Motivations-Trainer Herr Ali Tuncer vorgestellt werden.

Ran an den Speck“ heißt der Film und seine positive Nachricht heißt: Es gibt Wege aus der krankhaften Fettsucht – sogar dauerhaft erfolgreich!

 

Foto: Katalin Wachendorff

Filmemacher Klaus Bergner,  Tonassistentin Marie Peters und Kameramann Jens Schade begleiteten unser Team feinfühlig mit ihrer Reportage.

Schmeck-Experten

Was dem einen schmeckt, löst beim anderen ein „Bäh“ aus. Geschmäcker sind eben verschieden und nicht selten Anlass für heftige Diskussionen am Familientisch, denn “Bäh“ und „Igitt“ sind keine Geschmacksrichtungen. Damit man darüber reden kann – ohne gleich zu streiten – ist es wichtig genau „hinzuschmecken“ und dem anderen zu beschreiben, was geschmeckt wird. Neben süß, sauer, salzig, bitter und umami tummeln sich eine Menge unterschiedlicher Aromen, wie kohlig, erdig, kräutrig, usw. und auch die Konsistenz hat einen Einfluss auf den Geschmack, so kann sich etwas hart, weich oder faserig im Mund anfühlen. All das kann als angenehm oder unangenehm empfunden werden und zeigt wie unterschiedlich wir auf Lebensmittel reagieren – über Geschmack lässt sich eben nicht streiten, aber darüber reden.

Gruß, Ihre Anja Krumbe

Foto: Wachendorff

Die „Brotdosenmacher“

Für Kinder gilt:  2 x Frühstück

Eine kleine Mahlzeit am Morgen macht fit und leistungsfähig für den Tag. Die Zutaten für ein gelungenes Frühstück müssen dabei gar nicht kompliziert aussehen. Etwas aus Getreide (Brot, Brötchen, Müsli), ein Milchprodukt (Käse, Milch, Joghurt) und Rohkost (Obst, Gemüse). Das erste Frühstück  sollte zu Hause stattfinden, die Fortsetzung dann in der Kita, bzw. in der Schule. Wer es morgens nicht schafft ausgiebig zu frühstücken, dem reicht auch zunächst ein Glas Milch oder ein Becher Joghurt. Als Ausgleich sollte dann aber das Pausenbrot für die Schule größer ausfallen und durch Brot und Rohkost ergänzt werden.

Wie bunt und abwechslungsreich Frühstücksboxen sein können, zeigen die Kreationen der Kinder und Jugendlichen.

 

Fotos: Anja Krumbe

Infonachmittag am 04.09.2017

Am 04.09.2017 um 16:30h findet unsere diesjährige Informationsveranstaltung für adipöse Kinder und ihrer Eltern statt. Die Schulungsräume befinden sich in der Villa Finkler auf dem Gelände der Kinderklinik, Adenauerallee 119, 53113 Bonn.

Folgende Themen stehen auf dem Plan:

  • Vorstellung des Teams
  • die Bereiche Ernährung, Sport, Psychologie und Medizin berichten über ihre Arbeit
  • Ablauf des Schulungsjahres: Gruppen, Termine und Standorte
  • Organisatorisches: Einschreibung, Kostenübernahme der Krankenkassen, Vertrag, Probezeit, Eigenanteil

Zur Zeit steht noch eine begrenzte Zahl von Plätzen für beide Altersgruppen (8-12J und 13-16J) zur Verfügung. Interessierte Familien sind herzlich eingeladen. Bei Erstkontakt bitten wir um eine kurze und zeitnahe Anmeldung per Telefon/Email oder unter: 

 

Erfolgsrezept

Theo und Dominik besuchten uns vor Kurzem. Sie berichteten über ihren eigenen Weg mit unserem Schulungsprogramm und über die Zeit danach.  Stolz präsentieren wir hier die offizielle Pressemitteilung des Universitätsklinikums. Wer noch auf der Suche nach einem Erfolgselixier oder Glücksrezept ist, kann hier unten alles dazu finden!

 

Neuer Lebensstil ließ die Pfunde schmelzen

Schulungsprogramm hat zwei übergewichtigen Jugendlichen langfristig geholfen

Zwei Jugendliche haben es geschafft: Mit Erfolg nahmen sie an dem Adipositas-Schulungsprogramm „DURCH DICK UND DÜNN“ teil, das das Universitätsklinikum Bonn in Kooperation mit dem Förderverein Psychomotorik Bonn e.V. und der Familienbildungsstätte Bonn anbietet. Nach dem einjährigen Therapieprogramm brachte Theo 26 und Dominik 20 Kilogramm weniger auf die Waage – und das auch zwei Jahre beziehungsweise ein Jahr später. Das Kursziel eines langfristigen Gewichtsverlusts haben die beiden Jugendlichen erreicht. Gemeinsames Fazit ist, dass sich vieles geändert hat und ihr Leben um einiges besser geworden ist.

„Nur etwa jeder Vierte bis Fünfte schafft es und auch nur dann, wenn die Motivation hoch ist“, sagt Prof. Dr. Joachim Wölfle, Leiter des Schwerpunktes Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie am Bonner Universitätsklinikum. „Denn das Therapieprogramm, das auf den drei Säulen ‚Ernährung, Psychologie und Bewegung’ steht, fordert viel von den Kindern und Jugendlichen.“ Für Theo und Dominik kein Problem, auch wenn sie neben Schule ein ganzes Jahr zwei Nachmittage pro Woche dafür aufbringen mussten. „Ich habe immer gerne mitgemacht“, sagt der 16-jährige Dominik. Zudem freundeten sie sich nach anfänglichem Zögern mit den anderen Kursteilnehmern bei den gemeinsamen Aktivitäten – von Fußballspielen über Einkaufen im Supermarkt bin hin zu Kochevents – mit der Zeit an. „Später sind wir zusammen durch dick und dünn gegangen“, sagt der 18-jährige Theo.

„Früher habe ich viel zu schnell gegessen“

Den Erfolg ihr Gewicht stabil reduziert zu haben, verdanken die beiden Jugendlichen einer Änderung ihrer Lebensgewohnheiten, die ursächlich für das Übergewicht sind. Dazu gehört unter anderem, auf die Ernährung zu achten und dabei auf Süßes, Fettes und Fastfood zu verzichten. Auch ersetzen die Beiden zuckerhaltige Getränke durch Wasser. „Ganz wichtig ist langsam zu essen. Dann isst man auch nicht mehr so viel, denn die Sättigung stellt sich schneller ein“, sagt Theo. Auch Dominik isst jetzt viel bewusster, der es früher einfach auch aus Langeweile getan hat: „Auch habe ich entdeckt, dass ich Sport nicht hassen muss. Es kann ja sogar Spaß machen.“ Beide Jugendliche achten neben Schulsport jetzt mehr auf Fitness und Bewegung im Alltag.

„Gemeinschaftlich Sport zu treiben, beispielsweise in einem Verein, trauen sich viele Betroffene erst gar nicht. Es ist ein Teufelskreis“, weiß Prof. Wölfle,

„– eine Schraube, die schwer zurückzudrehen ist.“ So brauchen die Kursteilnehmer für eine erfolgreiche Therapie die Unterstützung der ganzen Familie. Diese hatten Theo und Dominik, deren Eltern heute noch gerne die Rezepte der gemeinsamen Kochevents zu Hause nachkochen. „Die Eltern müssen mit im Boot sein. Wenn sie ein negatives Beispiel vorleben, dann kann es nicht funktionieren“, betont Prof. Wölfle. Zudem ist es ihm wichtig, das positive Selbstwertgefühl und die Eigenverantwortung der Kinder und Jugendlichen zu fördern sowie deren Frustration und Leidensdruck zu senken.

Gerade kleine Erfolge zählen

Einen Rat haben Theo und Dominik für andere Betroffene, die erfolgreich abnehmen wollen: „Kleine Ziele setzen, die man erreichen kann!“ Denn gerade am Anfang gäbe es nur kleine Erfolge auf der Waage. „Über jeden freut man sich und dann hat man Lust auf mehr. Das ist ein toller Ansporn“, sagt Theo. Laut Prof. Wölfle soll der Erfolg aber nicht nur über die Waage gemessen werden: „Allein bessere Blutzuckerwerte und ein niedriger Blutdruck sind nicht für die Katz.“ Zudem raten die beiden Jugendlichen dazu, Ausnahmen als solche zu erkennen – beispielsweise ist ein Stück Kuchen an einem Geburtstag erlaubt. „Süßes nur als Belohnung nach dem Sport: Dann kann der Körper auch das Fett abbauen“, sagt Dominik.

Jetzt blicken die beiden Jugendlichen, die es ohne die Adipositas-Schulung am Bonner Universitätsklinikum vermutlich nicht so gut geschafft hätten, zuversichtlich in die Zukunft. So macht Theo nach einem Sozialen Freiwilligen Jahr im Kindergarten derzeit eine Ausbildung zum Kinderpfleger: „Männer sollten auch für kleine Kinder da sein.“ Dominik, der auch besser in der Schule geworden ist, strebt auf das Abitur zu: „1,2 will ich schaffen und nach einem Auslandaufenthalt voraussichtlich Medizin studieren.“

Neue Kurse nach den Sommerferien

Die Adipositas-Schulung startet nach den Sommerferien am 4. September mit zwei Kursen. Bewerben können sich alle Mädchen und Jungen zwischen acht und sechzehn Jahren. Einzig eine Überweisung des Kinderarztes ist erforderlich. Eine Anmeldung ist ab sofort unter der Mobil-Telefonnummer 0151 / 582 336 54 oder der E-Mail info@adipositas-uni-bonn.de möglich.

 

Foto: Dr. Inka Väth

Elternschulung mit Ali Tuncer

In diesem Jahr starteten wir ein neues Motivationstraining im Rahmen unserer Jahresschulung. Das Pilotprojekt beinhaltet zwei Sportstunden  und zwei Gesprächsrunden, eine davon für die Eltern. Die Schlüsselfigur dabei ist unser Gast Herr Ali Tuncer.

Der Kontakt entstand zufällig zu dem ehemaligen „The Biggest Looser“-Teilnehmer im vergangenen Jahr. Ali besuchte unser Programm  als Gastreferent und begeisterte mit seiner Art sowohl unsere Teilnehmer als auch unser gesamtes Team.  So planten wir direkt ein Mini-Konzept mit ihm rund um das Thema Motivation im Alltag.

Ali  ist mit seinem Lebensweg für viele unserer Teilnehmer ein phantastisches und authentisches Vorbild. Er hat es geschafft seine Lebensgewohnheiten zu ändern, seine Ernährung umzustellen, die Liebe zum Sport zu entwickeln und seine bedrohte Gesundheit wieder herzustellen. Dass er dabei auch noch 120 kg verlor, überzeugte sogar eine private Fernsehproduktion.

Ali steht heute vor uns mit einer sprudelnden Lebensfreude und Überzeugungskraft. Seine Botschaft ist klar und verständlich, sie lässt aber wenig Raum für Ausreden übrig:

  • jeder kann es schaffen
  • statt morgen auf HEUTE setzen
  • eigene Stolpersteine mit bewusster Vorplanung und
    konsequenter Arbeit beiseite schaffen
  • der harte Anfang wird reichlich belohnt

 

Wir danken Ali für diese Zusammenarbeit und freuen uns schon auf seine nächste Sportstunde mit „Boxen und Ausdauer“ bei uns.

 

Foto: Katalin Wachendorff

Schwindelfrei?

Dank der großzügigen Hilfe unseres Fördervereins durften wir unser Programm auch in diesem Jahr im Kletterwald Schwindelfrei in Brühl abschließen. Die Vielzahl der Parcours und deren vielfältigen Schwierigkeitsgrade waren genau die richtigen Herausforderungen für alle Teilnehmer und hat eine Menge Spaß bereitet. Kraft, Mut und Geschicklichkeit, Ausdauer und Selbstüberwindung wurden auf die Probe gestellt. Selbst die Eltern haben oft von unten gestaunt (und viel fotografiert).

Das Klettern in Brühl mit dem herrlichen und gesunden Picknick war  ein schöner Abschluss für alle. Die Referentinnen aller Schulungsdisziplinen, Ärzte des Programmes und die Familien beider Gruppen konnten gemeinsam einen Rückblick auf das vergangene Jahr werfen. Die Erfolge und Schwierigkeiten, Höhen aber auch Tiefen konnten die Teilnehmer Revue passieren lassen und über neue, zukünftige Wege nach der Schulung sprechen.

Damit verabschiedeten sich die Kinder und Jugendlichen in den Gruppen von einander. Die persönliche Betreuung der Teilnehmer und deren Familien erfolgt aber noch weiterhin durch die Kontrolluntersuchungen und Gesprächen in der Kinderklinik, je nach Bedarf bis zu zwei Jahren fortlaufend.

Allen unseren Teilnehmern wünschen wir ein gutes Gelingen und viel Erfolg für die Umsetzung des Erlernten, auf Wiedersehen!

 

Zum Schluss noch einmal ein großes Dankeschön an den Verein der Freunde und Förderer des Zentrums für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn e.V., der uns immer tatkräftig Unterstützt!

Foto: Katalin Wachendorff

 

Sport im Park

Bonn bewegt sich

02.05. – 16.09.20161, 18.30 – 19.30 Uhr
kostenlos und ohne Anmeldung!

Zwischen Mai und September kann Jede/r kostenlos an einem der 4 Standorte in Bonn Sport treiben – von Fitness über Zumba bis Pilates.

Unter dem Motto „Sport im Park – Bonn bewegt sich“ leiten erfahrene Übungsleiterinnen und Übungsleiter von montags bis freitags zwischen 18.30 und 19.30 Uhr zu einer Stunde Sport und Fitness für Jung und Alt, Anfänger und Fortgeschrittene an.

Ausführliche Informationen:

http://www.ssb-bonn.de/sport-im-park.html